Flüchtlingsbeirat

Gründung:

Die Kommunen des Amtes Hüttener Berge sind - wie jede andere kommunale Behörde in Schleswig-Holstein - verpflichtet Asylbewerber und Flüchtlinge sowie Spätaussiedler aufzunehmen.

Durch die politische Weltlage hat sich die Zugangsentwicklung in den letzten Jahre enorm erhöht. Allein von 2013 auf 2014 hat sich die Zahl im Kreis Rendsburg-Eckernförde (Amt) von 338 auf 450 (21) zum Jahresbeginn erhöht und mit Strand 13.08.2014 noch einmal auf 820 (50) Personen.

Da diese Aufnahmezahlen die Kommunen im Amt Hüttener Berge vor eine schwierige Unterbringungs- und Betreuungsituation stellt, hat sich der Amtsausschuss am 12.05.2014 mit dieser Problematik beschäftigt und die Gründung eines Flüchtlingsbeirates - mit dem Ziel eine neue Willkommenskultur für Flüchtlinge zu schaffen - angestoßen.

Die Mitglieder des neu gegründeten Flüchtlingsbeirates, der sich aus Privatpersonen, Vertretern der Gemeinden, Kirchengemeinden und der Verwaltung zusammensetzt, haben in mehreren Sitzungen die Arbeit des Flüchtlingsbeirates vorbereitet und sich mit den Zielen, den Aufgaben und der ehrenamtlichen Zusammenarbeit auseinandergesetzt.

Leitthema

Die Arbeit des Flüchtlingsbeirates steht unter dem Leitthema

„Jede helfende Hand ist wichtig“.

 

Ziele

Der Flüchtlingsbeirat möchte in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gremien und den „helfenden Händen“ die Willkommenskultur in den Hüttener Berge schaffen und auf Dauer behalten, damit die Flüchtlinge und Spätaussiedler in der „neuen Heimat“ ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Aufgaben

Der Flüchtlingsbeirat berät den Amtsausschuss, die kommunalen Gremien und alle weiteren Akteure bei der Unterbringungs- und Betreuungssituation.

Er koordiniert die Aufgaben der „helfenden Hände“ und berät diese bei den Möglichkeiten „helfende Hand“ zu werden.

Mitglieder des Beirates stellen sich selbst als „helfende Hand“ zur Verfügung.

Die ehrenamtliche Zusammenarbeit

Der Flüchtlingsbeirat möchte Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände sowie Institutionen dazu bewegen als „helfende Hand“ die Arbeit des Flüchtlingsbeirates zu unterstützen, damit die ankommenden Menschen lernen, sich in unserer Welt zurechtfinden und ihnen somit ein selbständiges Leben ermöglicht werden kann.

Die Menschen brauchen dabei vielfältige Unterstützung (z.B.)

  • Sprache lernen,
  • Hausaufgabenhilfe,
  • zu Behörden begleiten,
  • Wohnung suchen,
  • gemeinsam Sport machen,
  • Arbeit suchen,
  • und vieles mehr……

Diese Unterstützung kann durch jede helfende Hand gegeben werden.

Dabei soll jede helfende Hand auf die eigenen Grenzen (Zeit, unterstützende Aufgaben, Aktivitäten, Kenntnisse) achten, jedoch bereit sein, sich auf Neues einzulassen und offen sein, sich mit jedem Einzellfall auseinanderzusetzen.