Die Geschichte des Dorfes Hütten ist eng mit der des ehemaligen Gutes Hütten und der Hüttener Kirche verknüpft. In einer Urkunde aus dem Jahr 1319 wird erstmalig eine Kirche in Hütten erwähnt. Kern der Besiedlung dürfte das Gut Hütten gewesen sein. Früher in adeliger Hand wurde es 1520 durch Tausch ein herzogliches und später ein königliches Vorwerk, dem die Dörfer der damaligen Bergharde Hütten hand- und spannpflichtig waren. Das Dorf Hütten entstand in seiner gegenwärtigen Struktur erst 1783 im Zuge der Parzellierung des ehemaligen Gutes Hütten.
Als Folge der Parzellierung wurde Hütten ein Strassendorf, dessen Ortsteile Ober- und Unterhütten, Langenkamp, Hafeld und Krummland relativ weit verstreut liegen. Mit 195 Einwohnern auf 695 Hektar Gemeindefläche ist Hütten bis heute ein typisches Bauerndorf geblieben. Bei nur wenigen, kleinen Handwerksbetrieben prägen insbesondere die 7 landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebe den Charakter der Gemeinde. Zur Staatlichen Försterei Hütten gehören 19 Waldgehege zwischen Wittensee und Fleckeby, hier befindet sich auch seit 1996 das Landeszentrum der Deutschen Waldjugend.
Ohne große Neubaugebiete ist die Fluktuation in der Bevölkerung gering, dafür der Zusammenhalt um so stärker. Die Schützen- und Sterbegilde feierte 1995 ihren 200. Geburtstag, die Freiwillige Feuerwehr 1998 ihr hundertjähriges Jubiläum. Mit der Schließung des seit 1595 existierenden Kruges hat die Gemeinde ihren bisherigen gesellschaftlichen Mittelpunkt verloren. Versammlungen finden jetzt im Feuerwehrgerätehaus, Feiern der Vereine im benachbarten Ascheffel, statt. Hier sind auch Kindergarten und Schule, Geschäfte und Ärzte vorhanden.
Flächen für den individuellen Wohnungsbau: 50 € / m²
(laut Gutachterausschuß für Grundstückswerte im Kreis Rendsburg-Eckernförde).
Heinz Henningsen, KWG
Schwadenburg 3
24358 Hütten
Tel: 0 43 53 / 3 55
Georg Beyer, KWG
Oberhütten 9
24358 Hütten
Tel: 0 43 53 / 7 57
Elke Neumann, KWG
Unterhütten 4
24358 Hütten
Tel: 0 43 53 / 2 48