Osterby

Aktuelles Osterby

05.10.2015

Lebensgefährliche Vergiftungen durch Pilze (und Beeren)

Im Nachbarlandkreis ringt seit gestern aufgrund des Verzehrs von Knollenblätterpilzen im Krankenhaus eine siebenköpfige Flüchtlingsfamilie mit dem Tod. Da nicht nur dieser, sondern auch weitere Pilze und manche Beeren giftig sind, fasste das Klinikpersonal es auf eine kurze Formel zusammen: „Für alle, die nicht mit unserer Pflanzenwelt vertraut sind gilt, keine Pilze und auch keine Beeren sammeln!“

Information ob der Gefährlichkeiten:

 „Link zum Warnplakat in verschiedenen Sprachen zum Download (leider fehlt Serbisch!):

https://www.mh-hannover.de/46.html?&tx_ttnews[tt_news]=4180&cHash=e2bf2888f1134b648ca89fe740f1a07c

 Presseinformation - 16. 09. 2015 - MHH schlägt Alarm: Tödliche Gefahr durch Giftpilz

Ärzte warnen vor gefährlichem Knollenblätterpilz / Flüchtlinge und Ayslsuchende besonders betroffenen: Allein 17 Vergiftungen in einer Nacht

 Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) schlagen Alarm: Allein in der vergangenen Nacht gab es 17 Fälle in der MHH oder der Klinik gemeldet wurden, bei denen sich Flüchtlinge und Asylsuchende am Knollenblätterpilz vergiftet hatten. In den vergangenen Tagen sind es damit mehr als 30 Menschen, die eine Pilzvergiftung erlitten haben. Die Patienten mit den schwersten Symptomen wurden in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie von Professor Dr. Michael Manns behandelt, weitere wurden in andere Krankenhäuser verlegt.

„Die meisten Patienten sind Flüchtlinge aus Syrien, dort scheint es einen essbaren Pilz zu geben, der dem Knollenblätterpilz zum Verwechseln ähnelt“, sagt Oberärztin Dr. Andrea Schneider. Um Flüchtlinge und Asylsuchende vor der Gefahr zu warnen, hat die MHH über ihr Netzwerk Flüchtlingshilfe ein Plakat entworfen und in verschiedene Sprachen übersetzt, dass an die Flüchtlingsunterkünfte verteilt und dort ausgehängt werden soll.“


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