Owschlag

Owschlag ist ein ländlicher Zentralort und mit 3.668 Einwohnern (Stand vom 30.09.2015 gem. Statistikamt Nord) die größte Gemeinde des Amtes Hüttener Berge. Sie besteht aus den ehemals eigenständigen Dörfern Owschlag, Norby Boklund, Ramsdorf, Sorgwohld und Steinsieken. Aufgrund der zentralen Lage und einer sehr guten Verkehrsanbindung über Eisenbahn und Autobahn verzeichnete Owschlag in den letzten Jahren einen starken Zuwachs in der Einwohnerzahl.

Um 1500 wird Owschlag das erste Mal als „to Osslachte", 1542 als "Ovslacht" erwähnt, das bedeutet so viel wie „Schlag an der Au". Die Ortsteile sind zum Teil noch älter belegt: Sorgwohld als "Zorkwolde" 1355, Ramsdorf als "Ramstorp" 1462, Boklund als "Bokelunt" 1542 und Norby als "Norbui" 1554. Allerdings dürfte die Region schon früher besiedelt gewesen sein, zumal der seit dem 12. Jahrhundert als Fernweg für Pilger und Ochsentriften genutzte Ochsenweg an Owschlag vorbeiläuft.

Die Gemeinde umfaßt knapp 4.000 Hektar Gemeindefläche, von denen etwa 3.000 ha landwirtschaftlich genutzt werden. Die Anzahl der Vollerwerbsbetriebe ist infolge des Strukturwandels in der Landwirtschaft stark rückläufig, so dass aus den ursprünglichen Bauerndörfern der Gemeinde zunehmend Wohnorte für Menschen geworden sind, die täglich zur Arbeit pendeln. Landwirtschaftlich orientierte Gewerbegebiete wie Mühle und Meierei sind längst geschlossen. Kleine und mittelständische Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen bestimmen heute das Wirtschaftsleben. Mehrere Gaststätten und Hotels sind über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.

Als ländlicher Zentralort verfügt Owschlag über einige zentrale Einrichtungen wie ein modernes Schulzentrum mit Grund- und Regionalschule sowie zwei Turnhallen. Geschäfte, Ärzte und Banken sind ebenso vor Ort vorhanden wie eine Polizeistation. Seit 1927 hat die Kirchengemeinde eine eigene Kirche.

Kulturell hat Owschlag einiges zu bieten: Volkshochschule, Männergesangverein und Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr, Sportverein, DRK, Angelsportverein und Jagdgenossenschaft, Siedlerbund und Kyffhäuserkameradschaft geben dem Dorfleben viele Impulse. Gleich zweimal vorhanden sind Freiwillige Feuerwehren und Sterbegilden. Mit einer eigenen Feuerwehr und einer auf alter Tradition beruhenden Sterbegilde hat sich Norby eine gewisse Eigenständigkeit erhalten.

Die Gemeindevertretung besteht aus 17 gewählten Vertreterinnen und Vertretern. Sie setzt sich seit 2013 wie folgt zusammen: 7
Mitglieder der CDU, 4 Mitglieder der SPD, 4 Mitglieder der BfO und 2 Mitglieder der FDP.

Bodenrichtwerte für baureifes Land zum 31.12.2014

Flächen für den individuellen Wohnungsbau:
Owschlag 75 € / m² , Gewerbe: 15 € / m².
(laut Gutachterausschuß für Grundstückswerte im Kreis Rendsburg-Eckernförde).

Bürgermeisterin

Christiane Ostermeyer, CDU
Am Heideteich 9
24811 Owschlag
Tel: 0 43 36 / 98 58
E-Mail: buergermeister(at)owschlag.de

1. stellvertetender Bürgermeister

Horst Pötter, SPD
Am Heideteich 44
24811 Owschlag
Tel: 0 43 36 / 999780
E-Mail: horst.poetter(at)t-online.de

2. stellvertretender Bürgermeister

Martin Schmidt
Blöcken 48a
24811 Owschlag

Tel.: 04336-993212
E-Mail: schmidt.norby@gmail.com