Zukunftsstrategie Daseinsvorsorge / Masterplan

Für die Gemeinden des Amtes Hüttener Berge ist eine gemeindeübergreifende umsetzungsorientierte Zukunftsstrategie erarbeitet worden. Amt und Gemeinden wollen damit aktiv den demografischen Wandel gestalten und die Chancen für den Erhalt sowie für die effiziente aber auch qualitätvolle Weiterentwicklung der Infrastrukturangebote gemeinsam nutzen.

Eine derartige Zukunftsstrategie ist nur dann wirklich umsetzungsorientiert und langfristig erfolgsversprechend, wenn sie von Beginn an im Dialog mit den Gemeindevertreterinnen und -vertretern, den betroffenen Akteuren aus den Infrastruktureinrichtungen, der Kommunalwirtschaft sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wird. Der Erarbeitungsprozess ist von zahlreichen Workshops in den verschiedenen Gemeinden begleitet worden.

Hierzu wurde ein  Masterplan der Zukunftsstrategie Daseinsvorsorge für die Gemeinden des Amtes Hüttener Berge entwickelt.

Den Masterplan und den Anlagenband können sie auch direkt hier herunterladen:

Masterplan

Anlagenband

Ziele und Aufgaben

Ziel ist es einerseits, die gemeinsamen Handlungsbedarfe zu erkennen sowie Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Andererseits soll „jede Gemeinde eine Anpassungsstrategie und eine Handlungsempfehlung für sich selbst erhalten“. Es geht zum einen um das eigene Zukunftsbild – Wo wollen wir hin? – aber natürlich auch um die Frage des (finanziell und personell) Machbaren.

Die Zukunftsstretegie sollte dabei nicht nur einen roten Faden für eine zukunftsfähige Entwicklung der einzelnen amtsangehörigen Gemeinden (Leitbild) erarbeiten, sondern weitergehend mit einem gemeinsamen Handlungskonzept abschließen. So könnte die Zukunftsstretegie Aussagen zu konkreten Maßnahmenempfehlungen, Kosten-Nutzen-Abschätzungen, Empfehlungen zur Optimierung der Handlungsstrukturen und Zuweisungen klarer Verantwortlichkeiten enthalten. Zudem soll eine Grundlage für die Verstetigung des Prozesses vorbereitet und im Sinne der Umsetzungsorientierung eine breit angelegte Akzeptanz- und Mitwirkungs- bereitschaft im Prozess geschaffen werden.

Die zentralen Fragestellungen lauten in diesem Zusammenhang:

Wie kann vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine gezielte Zusammenarbeit

•zur Steigerung der Zukunftsfähigkeit jeder einzelnen Kommune beitragen,
•die Infrastrukturangebote – auch arbeitsteilig – qualitätvoll verbessern,
•einen effizienten Einsatz der knappen finanziellen Mittel ermöglichen und
•die regionalen Handlungsstrukturen optimieren?

Die Erarbeitungsphase der Zukunftsstretegie wird auch verstanden als Lernprozess für die handelnden Akteure aus der Kommunalpolitik, Wirtschaft, den Vereinen und Verbänden und Zivilgesellschaft. Entscheidend ist das Wechselspiel zwischen der gutachterlichen Ausgangsanalyse und -bewertung sowie den Handlungsbedarfen und der Umsetzungsbereitschaft der Akteure vor Ort.

Das setzt voraus, dass es gelingt, die Menschen vor Ort abzuholen und für eine aktive Mitwirkung für die gemeinsame Zukunft ihrer Gemeinden zu motivieren und einzubinden.

Veranstaltungen

Die Ergebnisse der Workshops zum Thema Daseinsvorsorge sind nach Gemeinden aufgeschlüsselt hier zu finden.

Nachfolgend steht die aktuelle Bevölkerungsentwicklung in den Kreisen und Kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2025 zum Download bereit.