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Standesamt

Das Standesamt begleitet den Bürger durch sein Leben. Bei der Geburt ist es das Standesamt, das den neuen Erdenbürger in die Geburtenregister einträgt und die Geburt beurkundet. Damit kann er nachweisen, dass es ihn gibt. Was manchmal ja auch sehr schwierig sein kann! Bei Eheschließungen sorgt das Standesamt dafür, dass Ihr "Ja-Wort" beurkundet wird, weil es ein Leben lang halten soll. Selbst für die Ausstellung der letzten Urkunde ist das Standesamt zuständig. Dazwischen liegen im Leben eines Menschen so viele Situationen, in denen Sie auf die Hilfe des Standesamtes angewiesen sind und in denen wir für Sie da sind.

Das Standesamt ist für nachfolgende Beurkundungen zuständig

  • Geburten

  • Eheschließungen

  • Sterbefälle

  • Erklärungen zur Namensführung

  • Kirchenaustritte

  • Vater- und Mutterschaftsanerkennungen

  • und vieles mehr.

Gerne übermitteln wir Ihnen auf diesem Weg zunächst einige Informationen und Hinweise für Ihre Trauung. Trauungen finden in den Trauzimmern der Amtsverwaltung in Groß Wittensee, Mühlenstraße 8 und in Ascheffel, Schulberg 6 statt. Weitere Alternativen wären die Wittenseer Mühle "Auguste", die Reetdachkate im Naturerlebnisraum "Kolonistenhof", das Panorama-Hotel auf dem Aschberg oder "Uns Dörpshus" in Borgstedt.

Trauzimmer

Groß Wittensee

Ascheffel

Hier geben Sie sich das Ja-Wort. 32 Gäste können Sie in Ascheffel begleiten. Ein heller, lichtdurchfluteter Raum schafft ein schönes Ambiente für Ihre Trauung.

Mühle "Auguste"

Wenn Sie es rustikal mügen, ist die Mühle "Auguste" das Richtige für Sie. Hier können Sie sich mit höchstens 30 Personen das Jwort uner dem Mühlenstein geben.

Kolonistenhof

Sie sind besonders naturverbunden? Dann wäre der Naturerlebnisraum "Kolonistenhof" eine weitere Alternative. Nach der standesamtlichen Eheschließung haben Sie die Möglichkeit, sich in der Baumkirche kirchlich trauen lassen. Auskünfte hierzu erteilt Herr Pastor Feldmann von der Kirchengemeinde Bünsdorf, Tel.: 04356 / 394.

Panorama-Hotel Aschberg

Heiraten und Feiern an einem Ort können Sie im Panorama-Hotel auf dem Aschberg. Trauen Sie sich mit bis zu 25 Gästen vor der traumhaften Kulisse der Hüttener Berglandschaft und einem Himmel, so weit wie Ihr gemeinsamer Lebensweg. Anschließend können Sie Ihre Hochzeit mit bis zu 80 Gästen direkt auf dem Aschberg feiern.

Seehotel Töpferhaus

Heiraten am See können Sie im Seehotel Töpferhaus. Hier können Sie unmittelbar am Wasser und inmitten purer Naturidylle heiraten.

Uns Dörpshus in Borgstedt

Eine weitere Möglichkeit zum Heiraten gibt es in der Gemeinde Borgstedt. Im "Uns Dörpshus" können Sie mit 30 Personen den schönsten Tag im Leben feiern.

Wenn Sie deutsche Staatsangehörige sind und noch nicht verheiratet waren:

Von beiden Verlobten:

  • aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister mit allen Hinweisen. Erhältlich beim Geburtsstandesamt (in der beglaubigten Ablichtung des Geburtenregisters sind alle nachträglichen Änderungen des Geburtseintrages wie z.B. Adoptionen, Namensänderungen oder Berichtigungen ersichtlich).
  • Bescheinigung aus dem Melderegister das Hauptwohnsitzes (erhältlich bei der Meldebehörde). Die Bescheinigung soll bei Anmeldung der Eheschließung/Vorlage beim Standesamt nicht älter als 4 Wochen sein und
  • Personalausweis oder Reisepass.

Wenn Sie schon verheiratet waren zusätzlich

  • eine aktuelle beglaubigte Ablichtung aus dem Eheregister der letzten Ehe mit Auflösungsvermerk und ggf. Wiederannahme eines früheren Namens. Erhältlich beim Standesamt der Eheschließung,
  • rechtskräftiges Scheidungsurteil der Vorehe
  • oder ggf. Sterbeurkunde des früheren Ehepartners.


Wenn Sie Kinder haben

bei gemeinsamen Kindern zusätzlich: 

  • Geburtsurkunden bzw. begl. Abschriften aus den Geburtenregistern und die Urkunde
  • über die Anerkennung der Vaterschaft für jedes Kind,
  • Urkunde über die Erklärung der gemeinsamen elterlichen Sorge, falls vorhanden. 

 

Wenn einer der Verlobten nicht deutscher Staatsangehöriger ist:

Sprechen Sie bitte persönlich beim Standesamt vor. Wegen der Vielzahl der rechtlichen Erfordernisse können wir hier nicht alle Möglichkeiten erläutern.


Wo melde ich meine Eheschließung an?

Zuständig für die Anmeldung der Eheschließung ist das Wohnsitzstandesamt. In dessen Zuständigkeitsbereich muss mindestens einer der beiden Verlobten gemeldet sein.
Die Eheschließung selbst kann dann bei einem deutschen Standesamt Ihrer Wahl erfolgen.


Zu welchem Zeitpunkt kann eine Eheschließung im Standesamt angemeldet werden ?

Frühestens 6 Monate vor Ihrem Eheschließungstermin. Das bedeutet, dass diese Anmeldung zur Eheschließung ihre Gültigkeit verliert, wenn die Ehe nicht binnen 6 Monaten nach der Anmeldung geschlossen wird.

Die Vereinbarung Ihres Eheschließungstermins kann selbstverständlich früher erfolgen.

Blüten streuen

Blumenkinder, meistens ein Mädchen und ein Junge, tragen kleine Körbchen mit bunten Blüten, die zu Ehren des Brautpaares nach der Trauzeremonie gestreut werden. Durch diesen Brauch sollen die Fruchtbarkeitsgötter angelockt werden, die für einen reichen Kindersegen sorgen. Wenn die Kinder sehr klein sind, sollte man das Blumenstreuen mit den Kindern vor der Hochzeit einmal üben, z. B. mit Papierknäueln, denn gerne wird das ganze große Körbchen von den Kleinen auf einmal ausgeleert.

Geldstück im Brautschuh

Ein kleines Geldstück wird in den Brautschuh gesteckt und schon ist gewiss, dass das Geld in der Ehe nie ausgeht - so heißt es zumindest...

Gemeinsames Baumsägen

Braut und Bräutigam zersägen nach der Trauung gemeinsam einen Baumstamm als Zeichen für gemeinsames Handeln voller Glück.

Vier Dinge für die Braut

Nach altem Brauch sollte die Braut an ihrem Hochzeitstag vier ganz spezielle Dinge tragen, um in der Ehe glücklich zu werden:

  • Etwas Altes - etwa ein altes Familienerbstück, um die Familientradition weiterzuführen
  • Etwas Neues, z.B. das Brautkleid, als Zeichen für Optimismus
  • Etwas Geliehenes, vielleicht eine Kette einer Freundin, als Zeichen für Glück
  • Etwas Blaues, oft ein blaues Strumpfband, als Sinnbild für die Treue, denn blau ist die Farbe der Treue.

Spalier stehen

Freunde und Verwandte bilden vor der Kirchentür ein Spalier, durch das sich das frisch vermählte Paar seinen Weg bahnen muss. Dies soll symbolisch darstellen, dass sie gemeinsam durchs Leben gehen und alle Schwierigkeiten oder Hindernisse auch gemeinsam meistern müssen.

Reis werfen

Beim Verlassen des Standesamtes (der Kirche) werfen die Gäste Reis über das Paar. Damit soll die Fruchtbarkeit symbolisiert werden. Es ist aber ratsam, sich vorher mit den Hausherren (Standesbeamte, Pfarrer) abzusprechen, denn manchmal trifft dieser Brauch auf Unmut wegen der Verunreinigung oder aber auch, weil Vorbehalte bestehen, mit Nahrungsmitteln zu werfen. Eventuell ist Konfetti eine Alternative.

Der Hochzeitslader

Ein Freund des Paares wird als sogenannter Brautbitter oder Hochzeitslader zu Verwandten und Freunden geschickt. Er lädt die Gäste mit einer witzig-selbstformulierten Rede zur Feier ein.

Hochzeitszeitung

Ein Extrablatt mit Nachrichten zum Brautpaar, Kleinanzeigen usw.. Die Redaktion besteht aus Familie und Freunden. Hintergrundinfo und Fotos sind natürlich erforderlich, um das Ganze nett und lustig zu machen. Vorsicht: keine allzu fiesen Scherze!

Das Brautstehlen

Das Brautstehlen findet immer während des Hochzeitsfests statt. Freunde der Brautleute lenken den Bräutigam und den Trauzeugen ab, um die Braut mit dem Brautstrauß zu entführen. Dann geht es zum Sekttrinken in ein nicht allzu weit entferntes Lokal. Der Bräutigam mit seinem Hilfstrupp muss die Braut suchen und die Rechnung bezahlen, sozusagen als Auslöse für seine Braut. Allerdings sollte das Ganze nicht gerade 3 Stunden dauern, sonst fühlen sich die anderen Gäste verloren.

Storch auf dem Dach

Der Storch auf dem Dach ist ein Fruchtbarkeitsbrauch und eine unmissverständliche Aufforderung an das Brautpaar, in der Hochzeitsnacht rege zu werden. Oft wird noch eine Wäscheleine mit Stramplern und Babywäsche gespannt.

Die Braut über die Schwelle tragen

Der Stammplatz der bösen Geister, die das Eheleben der Jungvermählten stören wollen, ist laut diesem Brauch unter der Schwelle des Hochzeitshauses. Deshalb wird die Braut vom Bräutigam mit Schwung über die Schwelle getragen (den Schwung bitte gut dosieren).

Gemeinsames Anschneiden der Hochzeitstorte

Braut und Bräutigam schneiden gemeinsam die Hochzeitstorte an als Zeichen für ihren Zusammenhalt und Einigkeit in der bevorstehenden Ehe. Wer beim gemeinsamen Anschneiden des Hochzeitskuchens die Hand obenauf hat, der soll der Herr im Haus sein auf ewig.

Bauwollene Hochzeit

Man schenkt Praktisches, zum Beispiel schöne Bettwäsche aus reiner Baumwolle.     

Rosenhochzeit

Die nun eher ruhige Ehe kann über rote Rosen an erste Tage erinnern.

Zimmerne Hochzeit

Die Ehe sollte von Zeit zu Zeit wieder aufpoliert werden.
Geschenkidee: Ein Zinnbecher oder Teller.     

Kupferne Hochzeit

Die Ehe scheint so beständig zu sein, dass sie Patina (Altersschmuck) anzusetzen verspricht. Man schenkt Kupferpfennige als Unterpfand des Glücks.

Blecherne Hochzeit

Die Ehe hat einen nutzbringenden Weg gefunden. Ein beliebtes Geschenk: Backformen.    

Hölzerne Hochzeit

Die Ehe scheint Bestand zu haben. Man schenkt Beständiges, eventuell etwas aus Holz (Holzschuhe, Teller......).

Petersilienhochzeit

Die Ehe soll grün und würzig bleiben.
Etwas Schmackhaftes selber zubereitet.    

Gläserne oder Kristallene Hochzeit

Die Beziehung zwischen Mann und Frau sollte klar sein.
Als Geschenk bieten sich Gläser und Kristallwaren an.

Porzellanhochzeit

Fest, glänzend und zugleich empfindlich ist die Ehe geworden.
Neues Geschirr kann eingeweiht werden.     

Silberne Hochzeit

Die Ehe, die nun ein viertel Jahrhundert dauert, hat sich mit bleibendem Wert bewiesen.
Das entsprechende Fest mit allen Verwandten lässt das Paar mit Silberkranz und Silbersträußchen im Mittelpunkt stehen.

Perlenhochzeit

Die Ehejahre reihen sich wie Perlen an einer Kette.
Die Gelegenheit, der Ehefrau eine neue Perlenkette zu schenken.    

Leinwandhochzeit

Wie gute Leinwand hat sich die Ehe als unzerreißbar erwiesen, die Chance auch den Wäscheschrank neu mit aufregenden Dessous für Sie oder kuscheliger Nachtwäsche für Ihn aufzufüllen.

Aluminiumhochzeit

Diese Ehe ist dauerhaft. Denken Sie nicht nur an Vergangenes, schaffen Sie neue Erinnerungen mit einer digitalen Kamera.    

Rubinenhochzeit

Ihre persönliche Lebensliebe hält immer noch.
Wie wär´s mit einer schmucken Überraschung mit Rubin - dem Edelstein der Liebe.

Goldene Hochzeit

Wie Gold hat die Ehe allem standgehalten und sich als fest und kostbar erwiesen. Manche Ehepaare wechseln neue Ringe.     

Diamantene Hochzeit

Nichts kann die Ehe mehr angreifen, sie ist fast unzerstörbar geworden - ebenso wie dieses augenfällige Goldensemble mit Diamanten.

Eiserne Hochzeit

Das Paar hat 65 Jahre einen eisernen Willen gezeigt, zusammen zu bleiben. So lässt sich auch die Bezeichnung Eiserne Hochzeit ableiten, denn nach 65 gemeinsamen Jahren ist die Ehe stabil wie Eisen geworden. Die Ehe ist inzwischen, wie das Metall, fest und unbiegsam.

Steinerne Hochzeit

Kaum ein anderes Symbol steht wohl so für Beständigkeit wie Steine und nach 67,5 Jahren kann man davon ausgehen, dass die Ehe beständig ist! Und: Steine trotzen Wind und Wetter und doch schleifen diese Umstände auch an Form und Farbe der Steine – so wie auch eine Ehe schwierigen Umständen ausgesetzt ist. Trotz (oder gerade wegen der) Veränderungen hält das Paar allem Stand.

Gnadenhochzeit

Menschen, die 70 Jahre lang verheiratet sind, haben die meiste Zeit ihres Lebens gemeinsam verbracht. Dem christlichen Glaube zufolge, wird den Eheleuten Gottes Güte zuteil: Gottes Gnade hat ihnen ein langes, gemeinsames Leben beschert.

Kronjuwelenhochzeit

Ein Dreivierteljahrhundert Ehe sind eine starke Leistung, weshalb das Material, das das Jubiläum kennzeichnet, die Kronjuwelen sind. Kronjuwelen sind eine Sammlung besonders wertvoller Edelsteine im Besitz der Königshäuser. Eine Ehe, die 75 Jahre andauert ist genauso wertvoll wie diese Ansammlung von Juwelen. An Wertigkeit ist diese Hochzeit kaum noch zu übertreffen.

Kontakt

Groß Wittensee

FD I Hauptverwaltung
FD II Wirtschaft und Finanzen

Mühlenstraße 8
24361 Groß Wittensee
Telefon: 0 43 56 / 99 49 - 0

Ascheffel (Bürgerbüro)

FD III Ordnungs-, Bau- und Sozialverwaltung
Schulberg 6
24358 Ascheffel
Telefon: 0 43 56 / 99 49 - 0
 

Owschlag (Bürgerbüro)

An der Post 2
24811 Owschlag
Telefon: 0 43 36 / 2 70
oder 0 43 56 / 99 49 - 351

Borgstedt (Bürgerbüro)

Im "Uns Dörpshus"
Rendsburger Str. 20
24794 Borgstedt
Telefon: 0 43 31 / 3 65 78
oder 0 43 56 / 99 49 - 352

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Dienstag: 08:00 bis 12:00 Uhr
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Ascheffel (Bürgerbüro)

Montag: 08:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag: 08:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 08:00 bis 12:00 Uhr/14:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 08:00 bis 12:00 Uhr

Owschlag (Bürgerbüro)

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Borgstedt (Bürgerbüro)

Dienstag: 16:00 bis 18:00 Uhr